

Salzburg, 02.06.2021 (KAP)
Salzburg, 02.06.2021 (KAP) Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner hat am Dienstagabend zum traditionellen Ökumene-Empfang ins Salzburger Kardinal Schwarzenberg-Haus geladen. Inhaltlich stand der Empfang unter dem Generalthema eine „ökumenischen Ethik”, also dem Bemühen um gemeinsame ethische Positionen und Begründungen zu zentralen Herausforderungen der Gegenwart. Erzbischof Lackner zeigte sich in seinem Grußwort überzeugt, dass eine transzendente Fundierung im Bereich der Ethik etwas leisten könne, wozu andere nicht fähig seien. Das lasse sich etwa am Begriff der Menschenwürde zeigen. Denn „es macht einen Unterschied, ob Menschenwürde diskurstheoretisch, vertragstheoretisch oder eben theologisch im Gedanken der Gottebenbildlichkeit fundiert wird”, betonte Lackner. Diesen fundierenden Zusammenhang zwischen christlicher Religion und dem Gedanken der Menschenwürde wieder neu ins Bewusstsein zu rufen, sei eine der zentralen ökumenischen Herausforderungen der kommenden Zeit, betonte der Erzbischof. Dazu brauche es aber einen guten ökumenischen Austausch, so Lackner. Zugleich räumte er ein: „Nicht immer ist es uns gelungen, in ethischen Fragen eine gemeinsame Position zu erarbeiten.”
Die Salzburger Moraltheologin Prof. Angelika Walser ging in ihrem Festvortrag auf drei kontroverse Konfliktfelder „ökumenischer Ethik” ein: den assistierten Suizid, die verbrauchende Embryonenforschung und die Frage nach dem Umgang mit homosexuellen Partnerschaften. […] Theologische Antworten auf den Vortrag Walsers kamen vom evangelischen Superintendenten Olivier Dantine und dem Wiener rumänisch-orthodoxen Theologen Prof. Ioan Moga.
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